Marica Frangakis: Die EZB und die Krise in Griechenland


Vortrag von Marica Frangakis bei der GUE/NGL Anhörung „Die EZB – Europas nicht gewählte Regierung“

Marica Frangakis untersucht in ihrem Vortrag die Rolle der EZB in den verschiedenen Phasen der Finanzkrise unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse in und Folgen für Griechenland.

Die EZB hatte andere Ziele als das griechische Bankensystem zu stabilisieren. Diese Ziele waren politischer Natur. Die EZB übte weiterhin Druck auf die griechische Regierung aus, damit sie sich manierlich benehme (zitiert nach Paul de Grauwe).

Am Ende Ihres Vortrags kommt sie zu dem Ergebnis, dass Griechenland weiterhin in der Schuldenfalle gefangen sei, die EZB aber eine Menge tun könne, um die griechische Wirtschaft aus der Spirale aus Schulden und Deflation zu befreien.

Download

Links

Über Marica Frangakis

  • Ökonomin
  • Mitglied des politischen Sekretariats von SYRIZA
  • Zuständig für die Abteilung Wirtschaftspolitik bei SYRIZA

Über die Anhörung

Die Anhörung „Die EZB – Europas nicht gewählte Regierung“ fand am 14.1.2016 auf Einladung der GUE/NGL-Fraktion im Europäischen Parlament in Brüssel statt.

Eine Übersicht aller bisher auf diesem Blog von dieser Anhörung veröffentlichten Vorträge finden sie hier. Es ist geplant, in den nächsten Wochen auch die noch fehlenden Vorträge hier zu veröffentlichen.

Wenn Sie keinen Beitrag dieses Blogs verpassen wollen, dann tragen Sie sich doch oben rechts auf dieser Seite in den Newsletter dieses Blogs ein.

Und für alle, die solange nicht warten wollen: Das komplette Programm inklusive einer ungeschnittenen Aufnahme des Livestreams mit allen Diskussionen und fünf weiteren Vorträgen ist unter http://www.guengl.eu/news/article/the-ecb-europes-unelected-government zu finden.

Vielen Dank an Fabio De Masi und die GUE/NGL-Fraktion für die Organisation der Anhörung und das freie zur Verfügung stellen des aufgezeichneten Materials.

 

Wenn auch Sie der Meinung sind, die hier dargestellten Informationen hätten eigentlich eine größere Öffentlichkeit verdient, dann helfen Sie doch, sie weiterzuverbreiten, z.B. indem Sie sie mit den hier dargestellten Buttons in den sozialen Netzwerken verbreiten, in denen Sie Mitglied sind.

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *